23.05.2025 | Stadtverwaltung Abensberg beschließt Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan für neuen Lebensmittelmarkt
In der Sitzung vom 22.05.2025 hat der Abensberger Stadtrat dem Antrag des Grundstückseigentümers des Mercedes-Autohaus Astaller einstimmig entsprochen und den ´Aufstellungsbeschluss´ für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zur Errichtung eines Lebensmittelmarktes verabschiedet. Damit wurde das Verfahren für einen neuen Rewe Markt auf dem Grundstück des bisherigen ´Mercedes Autohaus Astaller´ in Abensberg eröffnet. Der Projektentwickler Michael Speis hatte das Konzept dienstleistend für den Eigentümer des Mercedes-Autohaus Andreas Astaller entwickelt und die Verhandlungen mit den Mieterinteressenten erfolgreich geführt.

Projektentwickler Michael Speis aus Abensberg wurde mit der Konzeptentwicklung für das Autohaus Astaller beauftragt.
Schon 2022 wandte sich der Eigentümer an die Stadtverwaltung, um die baurechtlichen Möglichkeiten. für sein Areal zu klären. Unter anderem wurde erörtert, ob ein Lebensmittelmarkt angesiedelt werden könne. Die Stadt Abensberg lehnte 2022 die Ansiedlung eines weiteren Lebensmittelmarktes jedoch ab und verwies darauf, dass eine ausreichende Versorgung mit den Waren des täglichen Bedarfs im Mittelzentrum Abensberg vorhanden sei. Zudem werde der Fortbestand der innerstädtischen ´Markthalle Achtner´ mit angeschlossenem Rewe Markt und das Neubauvorhaben „Penny Offenstetten“ gefährdet, sodass kein Baurecht für einen Lebensmittelmarkt in Aussicht gestellt werden könne. Der Eigentümer stellte weitere Initiativen zurück und beauftragte den Abensberger Projektentwickler Michael Speis mit der Entwicklung eines Konzeptes.
aetãs immobilie projektmanagement aus Abensberg untersuchte umfassend mögliche Nutzungen für das Autohaus-Grundstück in Abensberg
Im Zuge der beauftragten Projektentwicklung untersuchte Michael Speis mögliche Nutzungen für das Mercedes Autohaus in Abensberg in Zusammenarbeit mit der Marktforschungsgesellschaft CIMA aus München. Es zeigte sich, dass unter Beachtung der Gegebenheiten nur wenige Nutzungsideen wirtschaftlich tragfähig realisierbar waren. Eine Möglichkeit eröffnete sich jedoch durch die zwischenzeitlich erfolgte Schließung der innerstädtischen ´Markthalle Achtner´ mit angeschlossenem Rewe Markt.
Michael Speis entwickelte ein Konzept bestehend aus einem neuen Lebensmittelmarkt, ergänzt mit 16 Wohneinheiten auf dem Nachbargrundstück. Bei der Wohnanlage handelte es sich um ein innovatives Wohnkonzept des Projektentwicklers. „SenSo-Wohnungen für das Alter“ waren vorgesehen, die in der Grundausstattung berührungsempfindliche Fußböden beinhalten. Damit können Notfallsituationen erkannt und als solche an bis zu 10 Personen telefonisch gemeldet werden. So können Nachbarn, Freunde, Kinder oder ein Notdienst informiert werden. Bedarfsgerecht kann weitere Digitaltechnik auch später ergänzt und vernetzt werden. Auch allgemeine Aufenthaltbereiche je Geschoss als Begegnungs-möglichkeit für die Bewohner sah das Konzept vor. Allen Bewohnern sollte eine örtliche Anprechperson zur Verfügung stehen, die an zwei Tagen je Woche erreichbar und koordinierend behilflich sein sollte. Die Kosten für diese Leistung sollte 50,- Euro im Monat je Bewohner nicht übersteigen.
Der Stadtrat begrüßte dieses Konzept im Sommer 2024. Schlußendlich stand das erforderliche Grundstück jedoch nicht zur Verfügung, sodass der Projektentwickler das Konzept auf die Neuerrichtung des Lebens-mittelmarktes ohne benachbarte Wohnanlage reduzieren musste.

Rewe und Edeka wollten neuen Supermarkt in Abensberg ansiedeln
Aus Sicht der Stadt Abensberg besteht grundsätzlich eine ausreichende Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs im Mittelzentrum Abensberg. Insbesondere für die Neuansiedlung eines weiteren Lebensmittelmarktes sah die Stadt keine Notwendigkeit.
Projektentwickler Michael Speis konnte jedoch darlegen, dass die Ansiedlung eines weiteren Lebens-mittelmarktes für die Stadt Abensberg unschädlich und für den Stadt-Süden und die Gemeinden im südlichen Einzugsbereich durchaus wünschenswert sei. Eine weitere Verkehrsbelastung könne für das Stadtgebiet ausgeschlossen werden.
Die Stadt Abensberg befasste sich intensiv mit den möglichen Folgewirkungen eines weiteren Lebensmittelmarktes in Abensberg. Schlußendlich folgte der Stadtrat den von Michael Speis dargelegten Untersuchungen und Argumenten und fasste schlußendlich einstimmig einen „Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan“.
Andreas Astaller nimmt unerwartet Abstand von der Realisierung eines Lebensmittelmarktes in Abensberg
Im Zuge der Projektvorbereitungen wandte sich die Bauunternehmung Stanglmeier aus Abensberg an den Eigentümer des KfZ-Betriebes und fragte nach, ob die Liegenschaft erworben werden könne. Das Unternehmen ist mit der Hauptniederlassung in gleicher Straße ansässig. Die Gegebenheiten der Fuhrpark-Werkstatt sind am Standort beengt. Herr Astaller entschied sich, das Kaufangebot des örtlichen Unternehmers anzunehmen und auf die Realisierung des REWE-Lebensmittelmarktes zu verzichten.





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